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	<title>Bildjournalisten</title>
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	<description>Rund um den Bildjournalismus als Beruf</description>
	<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:09:50 +0000</pubDate>
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		<title>Der Zeche-Zollverein-Komplex oder wie Panoramafreiheit klein geredet wird</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotorecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Panoramafreiheit auf Zeche Zollverein, kritisiert der DJV. Doch, bellt die Stiftung Zollverein zur&#252;ck, ihr k&#246;nnt doch von der Stra&#223;e fotografieren, solange Ihr keine Leiter mitbringt. Panoramafreiheit endet nicht auf der Stra&#223;e vor der Zeche, argumentiert der DJV auf Pro-Panoramafreiheit.de und l&#228;dt zur Diskussion &#252;ber die Frage &#8220;Fotos nur noch gegen Kohle&#8221; ein. Ausl&#228;ndische Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Panoramafreiheit auf Zeche Zollverein, <a href="http://www.djv.de/Diskussion.2995+M58bf1dd3dc8.0.html">kritisiert der DJV</a>. Doch, bellt die Stiftung Zollverein zur&#252;ck, ihr k&#246;nnt doch von der Stra&#223;e fotografieren, <a href="http://www.zollverein.de/index.php?f_categoryId=162&#038;art=5277">solange Ihr keine Leiter mitbringt</a>. Panoramafreiheit endet nicht auf der Stra&#223;e vor der Zeche, argumentiert <a href="http://www.pro-panoramafreiheit.de/2010/07/23/klarstellungen-zur-panoramafreiheits-theorie-der-stiftung-zollverein/">der DJV auf Pro-Panoramafreiheit.de</a> und <a href="http://www.djv.de/Diskussion.2995+M58bf1dd3dc8.0.html">l&#228;dt zur Diskussion &#252;ber die Frage &#8220;Fotos nur noch gegen Kohle&#8221;</a> ein. Ausl&#228;ndische Journalisten <a href="http://www.pro-panoramafreiheit.de/2010/07/22/auslaendische-journalisten-wir-fotografieren-die-kulturhauptstadt-2010-und-wir-zahlen-nicht/">wollen von alledem nichts wissen </a>und fotografieren trotzdem. Die <a href="http://www.ruhrbarone.de/zollverein-soll-nicht-profanisiert-werden/">Ruhrbarone meinen</a>: &#8220;Die Stiftung-Zollverein erweist dem Ruhrgebiet mit ihrer Haltung einen B&#228;rendienst. Jedes Foto macht den P&#252;tt bekannter, ist kostenlose PR.&#8221;</p>
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		<title>Seminar Fotorecht/Bildrecht am 20.7.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 06:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Aktuelles zum Fotorecht: DJV-Online-Seminar am 20.7.,  kompakt, alles was Sie wissen m&#252;ssen, 11-12 Uhr, exklusiv f&#252;r DJV-Mitglieder, Anmeldung unter http://seminar.djv-online.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelles zum Fotorecht: DJV-Online-Seminar am 20.7.,  kompakt, alles was Sie wissen m&#252;ssen, 11-12 Uhr, exklusiv f&#252;r DJV-Mitglieder, Anmeldung unter <a href="http://seminar.djv-online.de">http://seminar.djv-online.de</a></p>
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		<item>
		<title>Prosa trifft Pixel, 9./10.10.: Der Treffpunkt f&#252;r Bildjournalisten und Zeitschriftenleute</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jetzt hei&#223;t es, sich schnell &#252;ber den DJV-Landesverband anzumelden. Die Tagung &#8220;Prosa trifft Pixel&#8221; wird am 9./10.10. stattfinden, und noch sind Pl&#228;tze zu haben. Die Tagung wird in der Fachhochschule Magdeburg/Stendhal stattfinden. Dort gibt es seit kurzem den Studiengang Bildjournalismus, der sich mit dem Thema journalistische Fotografie in ganz neuer Weise befassen will. Im Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://bildjournalisten.djv-online.de/?attachment_id=500' rel='attachment wp-att-500' title='magdeburg.jpg'><img src='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/07/magdeburg.jpg' alt='magdeburg.jpg' /></a></p>
<p>Jetzt hei&#223;t es, sich schnell &#252;ber den DJV-Landesverband anzumelden. Die Tagung &#8220;Prosa trifft Pixel&#8221; wird am 9./10.10. stattfinden, und noch sind Pl&#228;tze zu haben. Die Tagung wird in der Fachhochschule Magdeburg/Stendhal stattfinden. Dort gibt es seit kurzem den Studiengang Bildjournalismus, der sich mit dem Thema journalistische Fotografie in ganz neuer Weise befassen will. Im Rahmen der Tagung soll es auch die M&#246;glichkeit geben, sich deren R&#228;umlichkeiten n&#228;her anzuschauen und mit den Protagonisten auszutauschen.</p>
<p>Prosa trifft Pixel soll hei&#223;en: Welche Bilder brauchen die Zeitschriften, welche Fotos sollen produziert werden, wohin geht die Reise mit den Bildern im Zeitschriftenjournalismus. Eine gute Orientierung f&#252;r Bildjournalisten, die &#252;ber Absatzm&#246;glichkeiten und zuk&#252;nftige Orientierung nachdenken. Hinzu kommen Fragen des Bildrechts und der Bildqualit&#228;t. Nat&#252;rlich soll genug Zeit bleiben, um sich untereinander, mit Redakteuren und Kollegen &#252;ber den Beruf auszutauschen.</p>
<p>Hier geht es <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/images/kongresse/Flyer%20Prosa%20trifft%20Pixel.pdf">zum ausf&#252;hrlichen Programm</a>. Und nicht vergessen, sich rechtzeitig &#252;ber den Landesverband anzumelden.</p>
<p><a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/images/kongresse/Flyer%20Prosa%20trifft%20Pixel.pdf"><br />
<img src='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/07/campus.jpg' alt='campus.jpg' /></a></p>
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		<title>&#8220;Webinare&#8221; - DJV-Online-Seminare f&#252;r Bildjournalisten</title>
		<link>http://bildjournalisten.djv-online.de/?p=498</link>
		<comments>http://bildjournalisten.djv-online.de/?p=498#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 14:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Presserecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, 14.6., f&#252;hren wir zwei kurze &#8220;Webinare&#8221; (Online-Seminare) f&#252;r Bildjournalisten durch.

F&#252;r Bildjournalisten I: Selbstvermarktung mit dem DJV-Bildportal, Bildbeschriftung mit Imagia, Montag, 14.6. 14-14.45 Uhr

F&#252;r Bildjournalisten II: Bildrecht – was Sie als Bildjournalist/in jetzt wissen m&#252;ssen, Montag, 14.6., 15-16 Uhr
Anmeldung unter: http://seminar.djv-online.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, 14.6., f&#252;hren wir zwei kurze &#8220;Webinare&#8221; (Online-Seminare) f&#252;r Bildjournalisten durch.<br />
<strong><br />
F&#252;r Bildjournalisten I</strong>: Selbstvermarktung mit dem DJV-Bildportal, Bildbeschriftung mit Imagia, Montag, 14.6. 14-14.45 Uhr<br />
<strong><br />
F&#252;r Bildjournalisten II</strong>: Bildrecht – was Sie als Bildjournalist/in jetzt wissen m&#252;ssen, Montag, 14.6., 15-16 Uhr</p>
<p>Anmeldung unter: <a href="http://seminar.djv-online.de">http://seminar.djv-online.de</a></p>
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		<item>
		<title>Rockfestivals: Fotovertr&#228;ge nicht akzeptieren!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotorecht]]></category>

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		<description><![CDATA[(DJV-PM) 01. Jun. 2010 – Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Fotografenvertr&#228;ge f&#252;r das Festival „Rock am Park“ vom 3. bis 6. Juni in N&#252;rnberg als inakzeptabel zur&#252;ckgewiesen. Gleichzeitig warnt er auch vor Knebelvertr&#228;gen auf dem zeitgleich stattfindenden Festival „Rock am Ring“ am N&#252;rburgring. Der DJV r&#228;t Bildjournalisten dringend davon ab, diesen Vertr&#228;gen zuzustimmen. Im Zweifel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(DJV-PM) 01. Jun. 2010 – Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Fotografenvertr&#228;ge f&#252;r das Festival „Rock am Park“ vom 3. bis 6. Juni in N&#252;rnberg als inakzeptabel zur&#252;ckgewiesen. Gleichzeitig warnt er auch vor Knebelvertr&#228;gen auf dem zeitgleich stattfindenden Festival „Rock am Ring“ am N&#252;rburgring. Der DJV r&#228;t Bildjournalisten dringend davon ab, diesen Vertr&#228;gen zuzustimmen. Im Zweifel sollten sie auf die Berichterstattung &#252;ber die  „Zwillingsfestivals“ verzichten, bei denen unter anderem die Gruppen Muse, Rammstein und KISS auftreten. Die Akkreditierungsbestimmungen von Rammstein sehen etwa vor, dass Fotografen ihr Bildmaterial der Band kostenlos zur Gestaltung ihrer Website zur Verf&#252;gung stellen. Auch d&#252;rften Konzertfotos nur in einem einzigen Medium, das bei der Anmeldung schriftlich zu benennen sei, ver&#246;ffentlicht werden. „Die Musiker versuchen die Fotografen auszupl&#252;ndern“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das d&#252;rfen sich Bildjournalistinnen und -journalisten nicht l&#228;nger bieten lassen. Diese Methode ist kein Betriebsunfall, sondern hat System.“</p>
<p>Der DJV weist darauf hin, dass KISS und andere Bands bereits in Vorjahren mit englischsprachigen Vertr&#228;gen gearbeitet h&#228;tten, die unzumutbare Bedingungen enthielten. Das sei daher auch dieses Jahr beim „Rock am Ring“ zu bef&#252;rchten.</p>
<p>Die Band Rammstein operiert bereits seit l&#228;ngerem mit den Knebelvertr&#228;gen, die sie f&#252;r „Rock am Park“ benutzt. Bereits im November 2009 hatte sie versucht, Fotografen auf diese Weise zu drangsalieren. Die Hamburger Morgenpost hatte daraufhin anstelle eines Fotos einen schwarzen Block abgedruckt. „Das war die richtige Antwort“, lobte Konken. Er forderte das Management der Rockband auf, Fotografen uneingeschr&#228;nkte Arbeitsm&#246;glichkeiten zu bieten. Das gelte auch f&#252;r noch folgende Rammstein-Konzerte.</p>
<p><em></p>
<p>Referat Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit:<br />
Hendrik Z&#246;rner</p>
<p></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfahren gegen Bauer Premium: Widerspruch jetzt einfacher!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 12:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesetze &amp; Urteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Der DJV hat sich jetzt mit Bauer Premium in einem Vergleich auf einen vorl&#228;ufigen rechtlichen Waffenstillstand geeinigt. Nach dieser pragmatischen Regelung gilt: Beide Seiten warten das Ergebnis des noch laufenden Klageverfahrens gegen den „Rahmenvertrag Auftragsproduktionen Text und Foto“ der Bauer Achat ab. In der Zwischenzeit akzeptiert Bauer Premium Widerspr&#252;che von freien Journalisten gegen die Gesch&#228;ftsbedingungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der DJV hat sich jetzt mit <em>Bauer Premium</em> in einem Vergleich auf einen vorl&#228;ufigen rechtlichen Waffenstillstand geeinigt. Nach dieser pragmatischen Regelung gilt: Beide Seiten warten das Ergebnis des noch laufenden Klageverfahrens gegen den „Rahmenvertrag Auftragsproduktionen Text und Foto“ der <em>Bauer Achat</em> ab. In der Zwischenzeit akzeptiert <em>Bauer Premium</em> Widerspr&#252;che von freien Journalisten gegen die Gesch&#228;ftsbedingungen und verspricht, diese freien Mitarbeiter nicht anders zu behandeln als solche Freien, die keinen Widerspruch erheben. Auch Sanktionen wie Auftragsentzug sollen ausgeschlossen sein. Mehr<a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Journalismus_praktisch/Arbeitsfelder/Arbeitsfelder_Freie/Infos/Bauer_1_6-10.pdf"> in einem ausf&#252;hrlichen &#8220;DJV-Tipps f&#252;r Freie&#8221; (Format PDF)</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ge&#228;nderte Axel Springer-AGB: Immer noch problematisch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Honorare]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder neue Gesch&#228;ftsbedingungen von Axel Springer: Sowohl f&#252;r den Bereich der Tageszeitungen als auch den der Zeitschriften hat der Verlag neue Gesch&#228;ftsbedingungen herausgegeben. Damit reagiert er auf j&#252;ngste Prozessniederlagen. Aber die Vertr&#228;ge sind immer noch problematisch. Mehr zum Thema in einem &#8220;DJV-Tipps f&#252;r Freie&#8221; (Format PDF).
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder neue Gesch&#228;ftsbedingungen von Axel Springer: Sowohl f&#252;r den Bereich der Tageszeitungen als auch den der Zeitschriften hat der Verlag neue Gesch&#228;ftsbedingungen herausgegeben. Damit reagiert er auf j&#252;ngste Prozessniederlagen. Aber die Vertr&#228;ge sind immer noch problematisch. Mehr zum Thema in einem <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Journalismus_praktisch/Arbeitsfelder/Arbeitsfelder_Freie/Infos/Springer_31_5_10.pdf">&#8220;DJV-Tipps f&#252;r Freie&#8221; (Format PDF)</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bagdad</title>
		<link>http://bildjournalisten.djv-online.de/?p=490</link>
		<comments>http://bildjournalisten.djv-online.de/?p=490#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schrecklichen Vorkommnisse von Bagdad, bei denen unter anderen die Reuters-Mitarbeiter Namir Noor Eldeen und Saeed Chmagh ums Leben kamen, belegen einmal mehr, dass der Beruf des Kriegskorrespondenten immer gef&#228;hrlicher wird. Ein Kommentar von Michael Ebert, Fotograf und Mitarbeiter des Studiengangs Bildjournalismus in Magdeburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<img src='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/05/vermeindlicher-beschuss130.jpg' alt='vermeindlicher-beschuss130.jpg' /></a></p>
<p>Die schrecklichen Vorkommnisse von Bagdad, bei denen unter anderen die Reuters-Mitarbeiter Namir Noor Eldeen und Saeed Chmagh ums Leben kamen, belegen einmal mehr, dass der Beruf des Kriegskorrespondenten immer gef&#228;hrlicher wird. Fr&#252;her waren Reporter noch als neutrale Beobachter geduldet, manchmal sogar respektiert. Wurden sie zum Opfer, dann meist durch Granatsplitter, Flugzeugabst&#252;rze oder andere indirekte Kriegseinfl&#252;sse. Heute sind sie dar&#252;ber hinaus immer h&#228;ufiger das Ziel von direkter Gewalt und st&#228;ndig bedroht von Entf&#252;hrung, Folter und Tod. Der deutsche Kriegsfotograf Martin Specht bezeichnet als gr&#246;&#223;tes Risiko f&#252;r den Reporter von heute nicht die Kampfhandlungen als solche, sondern den rechtsfreien Raum, in dem sie stattfinden.</p>
<p>Das Video, das zumindest eine folgenschwere Fehleinsch&#228;tzung, vielleicht sogar ein Kriegsverbrechen dokumentiert, ist nur schwer ertr&#228;glich. Der menschenverachtende Zynismus im Funkverkehr der amerikanischen Hubschrauberbesatzungen tut sein &#220;briges dazu, dass die „Jagdszenen aus Bagdad“, so Beate Lakotta im Spiegel, einen noch im Schlaf verfolgen. Indes wirft die genaue Analyse der Langversion des Videos zahlreiche Fragen auf. In der Begleitung der Reporter sind deutlich schwer bewaffnete Zivilisten erkennbar, auch kann das Verhalten einer der Personen unter Umst&#228;nden als feindlicher Akt interpretiert werden. Trotzdem erscheint die Reaktion der US-Truppen v&#246;llig &#252;berzogen und der Verdacht liegt nahe, dass hier geschossen werden wollte. Das zu kl&#228;ren, sollte Gegenstand einer erneuten, eingehenden Untersuchung sein, die jedoch hat das milit&#228;rische Oberkommando bereits abgelehnt.</p>
<p>Allerdings ist in Bagdad nicht die Presse zum Opfer geworden. Ziel waren hier nicht die Reporter, sondern es waren Menschen, die zu Opfern einer falschen Entscheidung wurden. Hier ein System zu erkennen, hie&#223;e vor der Realit&#228;t heutiger Kriege, bei denen die Zahl der Kollateralsch&#228;den die der regul&#228;ren Opfer bei weitem &#252;bertrifft, die Augen zu verschlie&#223;en. Wenn wir Soldaten zum T&#246;ten ausbilden und mit einer demokratischen Legitimation ausstatten, dann ist die Konsequenz der Tod von unschuldigen Menschen und immer &#246;fter von Reportern. Vor allem die Bildjournalisten und Kameraleute sind extrem gef&#228;hrdet. Nicht nur weil sie oft an „vorderster Front“ arbeiten m&#252;ssen, sondern auch weil man Kameras leicht mit Waffen verwechseln kann. Diese Problematik ist nicht neu. Magnum-Fotograf René Burri ist das in Kuba passiert und Dave Duncan w&#228;hrend des amerikanischen Pr&#228;sidentschaftswahlkampfes. </p>
<p>Die Risiken des Berufes lassen sich zwar nicht ausschalten, aber man kann sie vermindern. Passiver Schutz durch schusssichere Westen, Helme und auff&#228;llige Kennzeichnung als Pressevertreter sind Grundbedingung f&#252;r die Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten. Dazu m&#252;ssen auch die Arbeit- und Auftraggeber ihre Mitarbeiter bindend verpflichten. Denn zur Berichterstattung &#252;ber Konflikte gibt es keine Alternative, wie gef&#228;hrlich sie auch ist.</p>
<p>Michael Ebert           </p>
<p><img src='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/05/ebert80.jpg' alt='ebert80.jpg' />     </p>
<p><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Ebert">Michael Ebert </a>ist Fotograf. Seit 2008 leitet er zusammen mit Prof. Dr. Renatus Schenkel den neuen Studiengang Bildjournalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal in Magdeburg. Au&#223;erdem ist er Lehrbeauftragter f&#252;r Bildjournalismus an der Fachhochschule in Gelsenkirchen.</em></p>
<p>Hier klicken, um die Bildserie (Quelle: Wikileaks) abzurufen: <a href='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/05/bagdad.jpg' title='bagdad.jpg'>bagdad.jpg</a></p>
<p><strong>Link-Sammlung zum Thema</strong></p>
<p><a href="http://www.collateralmurder.com/en/p-helicopter.html">http://www.collateralmurder.com/en/p-helicopter.html</a></p>
<p><a href="http://blogs.reuters.com/blog/2007/07/13/namir-noor-eldeen-and-saeed-chmagh/">http://blogs.reuters.com/blog/2007/07/13/namir-noor-eldeen-and-saeed-chmagh/</a></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2007/07/13/world/middleeast/13iraq.html?_r=1">http://www.nytimes.com/2007/07/13/world/middleeast/13iraq.html?_r=1</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M230_Chain_Gun">http://de.wikipedia.org/wiki/M230_Chain_Gun</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hughes_AH-64">http://de.wikipedia.org/wiki/Hughes_AH-64</a></p>
<p><a href="http://www.thebaron.info/namirnooreldeenandsaeedchmagh.html">http://www.thebaron.info/namirnooreldeenandsaeedchmagh.html</a></p>
<p><a href="http://www.indymedia.org.uk/en/2010/04/448725.html">http://www.indymedia.org.uk/en/2010/04/448725.html</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Namir_Noor-Eldeen">http://www.sueddeutsche.de/thema/Namir_Noor-Eldeen</a></p>
<p><a href=" http://www.sueddeutsche.de/politik/660/507812/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/660/507812/text/</a></p>
<p><a href=" http://www.sueddeutsche.de/politik/718/507870/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/718/507870/text/</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/740/507892/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/740/507892/text/</a></p>
<p><a href="http://theonlinephotographer.typepad.com/the_online_photographer/2010/04/namir-nooreldeen-19842007.html">http://theonlinephotographer.typepad.com/the_online_photographer/2010/04/namir-nooreldeen-19842007.html</a></p>
<p><a href=" http://www.reuters.com/article/idUSL1617459520070716">http://www.reuters.com/article/idUSL1617459520070716</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire">http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-114_Hellfire</a></p>
<p><a href="http://www.thebaron.info/namirnooreldeenandsaeedchmagh.html">http://www.thebaron.info/namirnooreldeenandsaeedchmagh.html</a></p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/wikileak102.html">http://www.tagesschau.de/ausland/wikileak102.html</a></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/medienbeschuss-wird-nicht-neu-geprueft/1785172.html">http://www.tagesspiegel.de/politik/international/medienbeschuss-wird-nicht-neu-geprueft/1785172.html</a></p>
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		<title>Paul Parey Verlag wildert im Jagdgebiet seiner Freien, DJV r&#228;t zu Widerspruch</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotorecht]]></category>

		<category><![CDATA[Honorare]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Paul Parey Zeitschriftenverlag verschickt aktuell Vertragsbedingungen, mit denen er sich umfangreiche Nutzungsrechte seiner freien Mitarbeiter, insbesondere auch der freien Fotografen, aneignen will. Eine gesonderte, angemessene Verg&#252;tung f&#252;r diese Nutzung will er nicht zahlen. Er will die Bilder dabei auch f&#252;r Werbezwecke nutzen, ein Recht, das die meisten fotografierten Personen den Fotografen kaum einger&#228;umt haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.paulparey.de">Paul Parey Zeitschriftenverlag</a> verschickt aktuell Vertragsbedingungen, mit denen er sich umfangreiche Nutzungsrechte seiner freien Mitarbeiter, insbesondere auch der freien Fotografen, aneignen will. Eine gesonderte, angemessene Verg&#252;tung f&#252;r diese Nutzung will er nicht zahlen. Er will die Bilder dabei auch f&#252;r Werbezwecke nutzen, ein Recht, das die meisten fotografierten Personen den Fotografen kaum einger&#228;umt haben d&#252;rften. Die Fotografen sollen also Rechte einr&#228;umen, wof&#252;r sie sich dann selbst haftbar (und ggf. strafbar) machen k&#246;nnten. Paul Parey will die Rechte auch auf Dritte &#252;bertragen, auch hier ist keine Beteiligung vorgesehen. Der Umstand, dass der Verlag nur ein &#8220;einfaches&#8221; und nicht ausschlie&#223;liches Nutzungsrecht f&#252;r sich einfordert, &#228;ndert an der problematischen Bewertung nur wenig, weil die Freien damit ihre Fotos immer noch im Wettbewerb mit dem Verlag vermarkten m&#252;ssen, was ihre Absatzchancen nat&#252;rlich schm&#228;lert. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Paul Parey keinerlei Beteiligung an Erl&#246;sen anbietet. Vielmehr wildert er im &#8220;Jagdgebiet&#8221; seiner freien Mitarbeiter, um einmal in der (sic!) <em>Bilderwelt</em> des Verlags zu bleiben.</p>
<p>Der DJV h&#228;lt die Vertragsbedingungen f&#252;r unangemessen und r&#228;t seinen Mitgliedern zum Widerspruch. Betroffene sollten sich beim zust&#228;ndigen DJV-Referat Bildjournalisten melden, damit ein gemeinsames Handeln und weitere Aktivit&#228;ten koordiniert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Hier der Vertragstext im Wortlaut:</p>
<p><em>&#8220;Die durch den Autor/Fotograf der Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH &#038; Co.KG mit &#220;berlassung des Beitrags/Fotos einger&#228;umten Nutzungsrechte werden ab &#220;berlassung um das einfache, zeitlich und r&#228;umlich unbeschr&#228;nkte Recht erweitert, den Beitrag/Fotos unver&#228;ndert, unter Bearbeitung bzw. sonstiger Umgestaltung auf alle Nutzungsarten zu nutzen.</p>
<p>Im Umfang der Einr&#228;umung dieses einfachen Rechts bleibt der Autor/Fotograf in der Lage, den Beitrag/Fotos selbst zu nutzen oder Dritten Rechte daran einzur&#228;umen. Umgestaltungen des Beitrags/Fotos sind ggf. vor allem technisch bzw. zu Layoutzwecken notwendig und werden unter Ber&#252;cksichtigung der berechtigten geistigen und pers&#246;nlichen Interessen des Autors/Fotografen am Beitrag/Bild vorgenommen.</p>
<p>Nach diesen Ma&#223;gaben erstreckt sich die Rechtseinr&#228;umung auch auf alle elektronische Medien (z. B. Internet, Online-Archiv, CD-ROM, DVD, USB-Stick) bzw. Ausgaben in allen Sprachen zu allen Zwecken, einschlie&#223;lich der Nutzung zu Werbezwecken, und umfasst das Vervielf&#228;ltigungs-, das Verbreitungs- und Ausstellungsrecht sowie das Recht zur &#246;ffentlichen Wiedergabe, vor allem das Recht zur &#246;ffentlichen Zug&#228;nglichmachung. Die Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH &#038; Co.KG ist befugt, die Rechte auf Dritte zu &#252;bertragen bzw. Dritten einzelne dieser Rechte einzur&#228;umen.&#8221;</em></p>
<p>Der Paul Parey Verlag verlegt folgende Zeitschriften:</p>
<p>-  	Wild und Hund<br />
-  	Deutsche Jagd-Zeitung<br />
-  	Jagen Weltweit<br />
-  	Fisch &#038; Fang<br />
-  	Raubfisch<br />
-  	Reiter Revue<br />
-  	Araber Weltweit</p>
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		<title>Fotoreporter im Schussfeld: Die Waffe, die eine Kamera war</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ver&#246;ffentlichung einer Aufzeichnung aus einem Kampfhubschrauber durch Wikileaks zeigt, wie ein irakischer Fotojournalist und seine Begleiter von Reuters mit Aufst&#228;ndischen verwechselt werden. Bei dem Beschuss werden zahlreiche Menschen get&#246;tet, darunter auch der Fotoreporter. Zun&#228;chst war Reuters nicht davon ausgegangen, dass der Fotograf Namir Noor-Eldeen und sein Fahrer Saeed Chmaghdurch durch die US-Armee get&#246;tet wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ver&#246;ffentlichung einer Aufzeichnung aus einem Kampfhubschrauber durch Wikileaks zeigt, wie ein irakischer Fotojournalist und seine Begleiter von Reuters mit Aufst&#228;ndischen verwechselt werden. Bei dem Beschuss werden zahlreiche Menschen get&#246;tet, darunter auch der Fotoreporter. Zun&#228;chst war Reuters nicht davon ausgegangen, dass der <a href="http://blogs.reuters.com/blog/2007/07/13/namir-noor-eldeen-and-saeed-chmagh/">Fotograf Namir Noor-Eldeen und sein Fahrer Saeed Chmaghdurch durch die US-Armee get&#246;tet wurden</a>. Jetzt kam das Video, das vom Hubschrauber standardm&#228;&#223;ig aufgezeichnet wurde, durch den investigativen Nachrichtendienst <a href="http://www.wikileaks.org">Wikileaks</a> an die &#214;ffentlichkeit. <a href="http://www.collateralmurder.com/en/p-gathering.html">Das Video</a> zeigt, wie aus der Sicht der Hubschrauberbesatzung am Boden befindliche Personen durch Gruppenbildung, Gespr&#228;che und Hantieren mit gr&#246;&#223;eren Ger&#228;tschaften als verd&#228;chtige Personen wirken k&#246;nnen. Durch das gro&#223;e Kameraobjektiv wird die Kamera aus der Ferne mit einem Granatenwerfer verwechselbar, das Einnehmen einer gesicherten Position f&#252;r die Aufnahme eines Fotos mit dem Einnehmen einer Gefechsstellung identifiziert. So ist beispielsweise auf dem hier abgebildeten Filmausschnitt Namir Noor-Eldeen zu sehen, als er mit der Kamera um die Hausecke lugt. </p>
<p><img src='http://bildjournalisten.djv-online.de/wp-content/uploads/2010/05/irak450.jpg' alt='irak450.jpg' /></p>
<p>Die Reaktion der Hubschrauberbesatzung:</p>
<p><em>(Minute/Dialog:)</em><br />
<em><br />
02:00 	All right, we&#8217;ll be engaging.<br />
02:02 	Roger, go ahead.<br />
02:03 	I&#8217;m gonna&#8230; I cant get &#8216;em now because they&#8217;re behind that building.<br />
02:09 	Um, hey Bushmaster element&#8230;<br />
02:10 	He&#8217;s got an RPG [Rocket Propelled Grenade]?<br />
02:11 	All right, we got a guy with an RPG.<br />
02:13 	I&#8217;m gonna fire.<br />
02:14 	Okay.</em></p>
<p>F&#252;r Berichterstatter in Kriegs- und Krisengebieten ein erschreckendes Bild. Das Video zeigt, wie am Boden befindliche Personen zu Statisten in einem t&#246;dlichen, echten Video&#8221;spiel&#8221; werden. Zugleich wird dem Fotografen deutlich, wie sehr er selbst mit seiner Ger&#228;tschaft verwechselbar wird und ins Ziel geraten kann. Appelle und Kritik an der Optik und Vorgehensweise der Hubschrauberbesatzung im konkreten Fall sind zwar mehr als angebracht: Aber muss daraus nicht auch der Schluss gezogen werden, in Kampfsituationen oder bei Auftauchen von Kampfhubschraubern ein anderes Verhalten an den Tag zu legen? Nur noch mit kleinteiligen Kameras durch Irak und Afghanistan? Eine &#220;berlegung, die m&#246;glicherweise nicht weiterf&#252;hrt, weil der fragliche Kampfhubschrauber - ein Apache - aus weiter Ferne operieren kann, so dass nicht einmal klar sein muss, auf wen sich das Interesse des Hubschraubers richtet.</p>
<p>Im <a href="http://forum.tagesschau.de/id/34918/video-von-us-angriff-in-bagdad-im-internet-veroeffentlicht">Forum der Tagesschau</a> gibt es auch kritische Positionen von Lesern zum Thema. So meint ein Leser:</p>
<p><strong>&#8220;<em>1. Wozu laufen zwei erfahrene Bildberichterstatter mit 400er Teleobjektiven durch eine kaputte Stra&#223;e? Ein 400er wird gerne in der Sportfotografie eingesetzt, aber f&#252;r den lockeren Einsatz in der gezeigten Situation ist es eher unhandlich und zu schwer. Und ja, nat&#252;rlich kann es bei fl&#252;chtiger Betrachtung mit einer Waffe verwechselt werden. Das h&#228;tte auch den Reportern klar sein k&#246;nnen.</p>
<p>2. Wenn es sich um erfahrene, ortskundige Bildberichterstatter gehandelt hat (und daran bestehen wenige Zweifel), warum haben sie sich in diesen Bereich begeben, der ja offenkundig von einem Hubschrauber observiert wurde? H&#228;tten sie sich als &#8220;Presse&#8221; ausweisen k&#246;nnen, z.B. durch entsprechende Westen?</em></p>
<p><em>3. Verschiedentlich wurde behauptet, da&#223; tats&#228;chlich mit einem Teleobjektiv auf den Hubschrauber gezielt wurde. Ich habe dies nicht so gesehen, kenne aber auch nicht die 39 Minuten lange Fassung. Sollte dies so sein, so war diese Verhaltensweise mehr als fahrl&#228;ssig. Sie war dumm. Was wollten sie fotografieren mit dem Teleobjektiv? Einen Hubschrauber? Einen Hubschrauber, der schie&#223;t? H&#228;tte das einen Nachrichtenwert gehabt? Sicher nicht.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Das alles soll in keiner Weise die Tragik und das Entsetzen schm&#228;lern. Jedoch - ein paar Fragezeichen bleiben.</em>&#8220;</strong></p>
<p>Fotografen in einem t&#246;dlichen Video&#8221;spiel&#8221;, ist das die Perspektive f&#252;r Bildjournalisten in Kriegs- und Krisengebieten oder &#8220;selber schuld&#8221;?</p>
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